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Hörgeräte Enderle
Am Marktplatz 4
79336 Herbolzheim

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Wir machen uns stark, auch für die ganz Kleinen!

Eine der ersten und einfachsten Hörleistungen, die Sie bei Ihrem Baby beobachten können, ist die Lokalisierung, die Fähigkeit, die Herkunft eines Geräusches zu erkennen. Weil wir mit zwei Ohren (binaural) hören, sind wir in der Lage, Geräusche mit äußerster Genauigkeit zu lokalisieren.

So beobachten Sie die Fähigkeit Ihres Kindes, Geräusche zu lokalisieren:

Wenn Neugeborene ein lautes Geräusch hören, bewegen sie sich in der Regel oder machen die Augen weit auf. Man nennt dies den Schreckreflex. Viele laute Geräusche sollten diesen Reflex auslösen. Wenn Ihr Baby ungefähr fünf oder sechs Monate alt ist, können Sie eine echte Lokalisierungsreaktion besser erkennen, indem Sie hinter oder neben ihm leise Geräusche machen, während es geradeaus schaut (vergewissern Sie sich, dass es Sie dabei nicht sehen kann). Ein leises Klappern oder Flüstern sollte Ihr Baby veranlassen, seinen Kopf in Richtung des Geräusches zu wenden.

Hörgesunde Kinder erschrecken bei sehr lauten Geräuschen. Sehr wichtig ist aber auch festzustellen, wie gut Ihr Baby auf leise Geräusche reagiert, zum Beispiel auf den Sprachlaut «s».

Während des ersten Lebensjahres verfeinert Ihr Baby seine Hörfähigkeiten und sollte auf alltägliche Geräusche in der Wohnung, wie das Klingeln der Türglocke oder des Telefons, zuschlagende Türen, spielende Kinder, Musikspielzeuge und Sprache, reagieren und sich danach umsehen.


Welche Anzeichen gibt es für eine Hörminderung?

Sie sollten stets darauf achten, ob Ihr Kind der Hörsituation entsprechend auf ein Geräusch reagiert. Eine ausbleibende Reaktion kann auf eine Hörminderung hindeuten. In einigen Fällen ist es schwierig, leichte Formen der Hörminderung, wie z. B. eine Hörminderung auf nur einem Ohr, zu erkennen. Wichtig: Denken Sie immer daran, dass sich selbst eine leichte Hörminderung negativ auf die Fähigkeit des Kindes, durch Hören zu lernen, auswirken kann.

Anzeichen:

Denken Sie immer daran, dass sich selbst eine leichte Hörminderung negativ auf die Fähigkeit des Kindes, durch Hören zu lernen, auswirken kann. Das könnte z. B. bedeuten, dass Kinder mit leichter Hörminderung Schwierigkeiten in der Schule haben und fehlende Aufmerksamkeit oder verhaltensspezifische oder soziale Probleme in der Klasse zeigen.

Allgemeine Warnsignale für eine Hörminderung:

  • Ein Familienmitglied oder Lehrer hat Bedenken aufgrund:
    • Der Hörfähigkeit
    • Verzögerungen oder Differenzen bei der Sprech- und Sprachentwicklung
    • Fehlender Aufmerksamkeit oder Verhaltensauffälligkeiten
    • Schlechterer schulischer Leistungen als erwartet
    • Das Kind reagiert nicht, wenn jemand außerhalb seines Sichtfeldes spricht, auch wenn es nur geringfügig abgelenkt ist
    • Ein erschreckter oder überraschter Blick, wenn das Kind merkt, dass sein Name gerufen wurde - bei normaler oder sogar ziemlich hoher Lautstärke
  • Es fragt häufig «Was?» und «Hä?»
  • Das Kind beobachtet die Mimik der sprechenden Personen sehr aufmerksam
  • Das Kind hat Schwierigkeiten, Sprache bei Hintergrundgeräuschen zu verstehen
  • Das Kind setzt sich in die Nähe des Fernsehgeräts, wenn die Lautstärke für andere ausreichend ist
  • Das Kind stellt den Fernseher oder Stereoanlage/Kassettenrecorder/CD-Player übermäßig laut ein
  • Das Kind regiert nicht auf Stimmen am Telefon oder wechselt dauernd den Hörer von einem Ohr zum anderen
  • Es erschrickt sich nicht bei lauten Geräuschen
  • Es kann die Quelle eines Geräusches nicht richtig lokalisieren

Ursachen

Genetisch bedingte Faktoren sowie viele Krankheiten können die Ursache für eine Hörminderung sein. Auch die Behandlung von schweren Krankheiten kann eine Hörminderung verursachen. Ferner können Umgebungsfaktoren, wie ein Schädeltrauma, zu einer Hörminderung führen. Zuweilen ist die Ursache einer Hörminderung eine Kombination aus mehreren Faktoren.

Über 50% der Hörminderungen bei Säuglingen sind auf genetische Faktoren zurückzuführen. Ein genetischer Faktor kann vererbbar oder nicht vererbbar sein und verweist auf den Code, der die einzigartigen Eigenschaften und Merkmale Ihres Babys bestimmt. Rund 25% der Hörminderungen bei Säuglingen sind nicht genetisch bedingt.

Die verbleibenden 25% der Hörminderungen treten infolge unbekannter Ursachen auf. Mehr Wissen über die möglichen Ursachen für eine Hörminderung kann Ihnen dabei helfen, spezifische Informationen an den Hörakustiker weiterzugeben. Je mehr Informationen der Hörakustiker erhält, desto wahrscheinlicher kann er Ihnen Antworten auf Ihre Fragen geben.

[Quelle: www.phonak.com ]

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